Geschichte

Die Geschichte unseres Weserdorfes
1928
22 / 10 / 1928

Deichschutzübung

Auch damals war der Damm schon ein großes Thema in der Politik. Viele Überschwemmungen mit Dammdurchbrüchen in den Jahren zuvor, veranlassten den Landesbezirk Hannover-Braunschweig eine große Katastrophenschutzübung durchzuführen. Die Zeitung berichtet ausführlich darüber…  

1881
22 / 09 / 1881

Der Damm und die Wege zu Hävern

Im September 1881 ist der Damm wieder fertiggestellt, nur wer für die entstandenen Kosten aufkommt ist noch unklar. Ein Leserbrief von Wilhelm Kaatze Nr. 3 berichtet über die aktuelle Lage.

15 / 03 / 1881

Dammbruch am heiligen Abend

Am 24. 12. 1880 wird unser Weserdorf vom Hochwasser umspült. Die Zeitung berichtet davon am 15.03.1881. In einem Leserbrief vom 24.03. ist der Schuldige schnell gefunden: Der Ortsvorsteher! Wer sonst…

1831
07 / 12 / 1831

Friedhof wird fertiggestellt und eingeweiht… hier die ganze Geschichte

Nach längeren Verhandlungen mit der königlichen Regierung kam der Beschluss am 15.2.1830 zu Stande. Das Grundstück stellte der Colon Büsching Nr. 8., er wurde durch ein Stück Land hinter seinem Haus entschädigt. Der Friedhof wurde mit einer Hainbuchenhecke umgeben, die Kosten betrugen 130 Reichstaler.

1830
01 / 01 / 1830

Der Damm wird gebaut

Von Ovenstädt bis Schenkebiers Werder beginnt der Bau des Dammes. Die Arbeiten wurden damals unter der Leitung von Maurermeister Christian Lühmann Nr. 32 mit Arbeitslosen durchgeführt. Im Jahre 1831 ist der Damm fertiggestellt. Länge ca. 3 km, Breite oben ca.  2 m , Breite an der Sohle : ca. 15 m, Höhe ca. 3 m. Der Damm wurde mehrfach begradigt und verstärkt, auch ein Fußweg war auf der Krone angelegt.

1811
01 / 01 / 1811

Das Kirchspiel wechselt nach Ovenstädt

Zur Zeit der Fremdherrschaft durch die Franzosen wurde das Dorf 1811 auf Wunsch des größten Teils der Bevölkerung nach Ovenstädt eingepfarrt. Für den nun nötigen Erweiterungsbau der Kirche in Ovenstädt wurden von Münchehagen Bergsteine angefahren. Zur Ausführung des Baues ist es aber nicht gekommen. Im Jahre 1825 kam das Dorf wieder zurück in die Kirchengemeinde Windheim. Von den Steinen wurde die Kirchhofsmauer in Ovenstädt  errichtet.

1795
28 / 04 / 1795

Feuerbrunst auf dem Lindenberg

Die größte bekannte Feuerkatastrophe ereignete sich am 28. April 1795. An diesem Tag brannten auf dem “Lindenberg”, dem höchsten Punkt des Dorfes (Kreuzung Dorfstr.-Brink-Eck) 4 Höfe und das alte Schulgebäude ab. Zwei tote Einwohner, verbrannte Viehbestände und große materielle Verluste waren die Folge. Die Häuser und die Schule werden umgehend aufgebaut, 1796 wird der Schulbetrieb wieder aufgenommen.

1761
01 / 01 / 1761

Brunneninschrift auf dem Meierhof

Brunneninschrift auf dem Meierhof

Dieser Brunnen ist das älteste Zeugnis aus der Zeit vor mehr als 250 Jahren in Hävern. In der Sandsteinfassung erkennt man folgende Initialen : J. Daniel Kaiser AC Elisabey  Hacken 1761. Das bedeutet, Johann Daniel Kaiser aus Hävern war mit der aus Petershagen stammenden Elisabey Hacken verheiratet gewesen. Oberhalb der Inschrift befinden sich links das Familienwappen der Kaisersippe und rechts der Familie Hacken.

1747
01 / 01 / 1747

1747

Aus Amtsunterlagen von 1747 geht hervor, dass damals die Bauernschaft Hävern aus 21 Höfen und 4 Heuerlingshäusern bestand.

1460
01 / 01 / 1460

Werder/Nüring

“Werder“ wird als Wüstung bei Hävern bezeichnet. Diese ist identisch mit der Konsulation “Nüring“, welche den Zehnten (den zehnten Teil des Ertrages an Feld- und Baumfrüchten und des Viehs) an die Obödienz  (geistlichen Oberen) Kutenhausen abführen musste. Nüring ist also der älteste im Zusammenhang mit Hävern überlieferte Familienname. Nüring(ein althochdeutsches Wort) bedeutet soviel wie Nahrung.